21.01.2012
Wir sind auf der nächsten Insel, auf Guadeloupe in Pointe-a-Pitre. Hier wird Französisch und die Inselsprache Patois gesprochen. Die Währung ist der Euro. Fast jeden Tag legen auch hier Kreuzfahrtschiffe an. Die ersten Tage brauchen wir immer, um uns auf der Insel zu orientieren. Wo gibt es was und wie kommt man dort hin. Auch Reparaturen die auf der Überfahrt angefallen sind, müssen so schnell wie möglich erledigt werden. Denn das Wichtigste ist, dass das Schiff immer einsatzbereit ist. Natürlich treffen wir auch hier wieder alte Freunde und es kommt dann, wie immer zu einem regen Informationsaustausch. Am Montag bekommen wir Besuch und freuen uns.


15.01.2012
Es geht weiter. Die Vorbereitungen zum Weitersegeln sind so gut wie abgeschlossen. Das Unterwasserschiff ist wieder sauber, was diesmal nicht so einfach war. Arnim hat sich mit einem einzelnen Barakuda rumgeärgert. Er war ein ganz schöner Brocken und wollte einfach nicht verschwinden. Ist dann mal schlecht mit Unterwasserschiff säubern, wenn man beobachtet wird. Also holte Arnim Jens und seine Harpune als Wache. Heute Nachmittag wollen wir dann lossegeln nach Guadeloupe. Wir brauchen ca. 2 Tage. Dort erwarten wir am 23.01. Besuch, Anja und Fred werden kommen und ein paar schöne Tage mit uns zusammen haben.
12.01.2012
So klein ist die Welt.
Bert und Cordula kommen mit ihrem „Musikdampfer“ nach Philipsburg. Nachdem wir uns mal fix über die Kommentare auf der Shassada-Homepage, verabredet haben, trafen wir uns natürlich in Philipsburg. Arnim und Barbara haben die Traumschiffreisenden am Fähranleger abgeholt. Bei einem Karibischem Bier, einer kleinen Shoppingtour und einem Café im Hard Rock Café, hatten wir viel zu erzählen. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Wir hoffen, dass die Beiden eine tolle Karibikrundreise haben.
06.01.2012
In den vergangenen Tagen waren wir in Philipsburg. Eine kleine Stadt auf der holländischen Seite, welche komplett vom Tourismus bevölkert ist. Täglich liegen dort große Kreuzfahrtschiffe, deren Mitreisende die kleine Stadt erkunden wollen. Die Geschäfte und Straßen sind gerammelt voll von kleinen Marktständen und Urlaubern.
Vorgestern durfte Frauke sich ihren Matrosentitel erarbeiten und hat im Mast ein neues Netz gewebt. Nach einer guten Stunde Arbeit war die Sicherheit wieder hergestellt, sodass die Leinen sich nicht mehr im Mast verhaken konnten.
27.12.2011
Nachdem wir am Heilig Abend schön bei Michael, Shrimpys Laundry gefeiert haben, durfte Frauke ihre begonnene Arbeit am 1. Feiertag beenden. Innerhalb von zwei Arbeitseinsätzen hat sie den Wasserpass mit Spachtel und Bürste vom Algenbewuchs und den Muscheln befreit. Somit war der Aufstieg vom “Apprentice” bis zum “Leichtmatrosen” innerhalb der ersten 8 Tage geschafft. Nun hat sie noch 12 Tage, um den Aufstieg zum vollwertigen Matrosen zu erreichen, mal schauen, ob das klappt. Im Anschluss ist sie den Hügel hoch gewandert zum Fort St. Louis, einem ehemaligen Verteidigungspunkt der Insel aus dem 16. Jahrhundert, und hat ein schönes Sonnenuntergangsfoto von oben auf das Hafenbecken von Marigot Bay und die Shassada gemacht, das zweite Schiff in erster Reihe von links. Heute war dann Wassermachen dran, der arme Arnim, wir verbrauchen einfach beim Duschen zu viel Süsswasser.
24.12.2011
An alle Freunde, Bekannte und fleißige Leser unserer Website, die Crew der Shassada schickt Euch allen weihnachtliche Grüße aus der Karibik, im Hafen von Marigot, St. Martin Island. Wir werden heute Abend mit anderen Seglern gemütlich im Hafen feiern, grillen und schlemmen bis zum Abwinken, mit Rum und allem, was die Insel sonst noch so leckeres zu bieten hat.
17.12.2011
Du hast ja recht, lieber Andreas, Asche aufs Haupt, aber irgendwie vergeht die Zeit viel zu schnell. Nun liegen wir seit 2 Woche in Saint Martin und wo ist Zeit. Bei uns ist alles ok. Hatten eine sportliche Überfahrt von Curacao nach Saint Martin. Die Winde waren gegen uns, immer 30° Grad am Wind, aber wir haben es geschafft, mit großer Anstrengung für den Skipper. Nach einer Woche ist dann die ANNI mit Jens und Petra angekommen. Das ist ein tolles Erlebnis, wenn man sich immer wieder trifft. Gestern haben wir unser Besuch vom Flugplatz abgeholt, die kleine handliche und zähe Frauke. Hat die erste Nacht im Cokpit geschlafen, war ihr zu schaukelig unter Deck. Hier auf Saint Martin wird alles mit dem Dinghi erledigt, ob einkaufen, zu den Schiffsausrüstern, oder den Besuch vom Flugplatz abholen. Bleiben bis mitte Januar hier.
26.11.2011
Die Reise geht weiter.
Nach 4 Wochen auf ein und demselben Ankerplatz, bekommen wir so einen Platzkoller und dann müssen wir weiterziehen. Die Hurrikanzeit ist zu Ende und der Ankerplatz lichtet sich. Heute geht es los, Richtung Sint Maarten. In den nächsten Tagen stehen die Winde gut, laut Wettervorhersage. Wir brauchen ca. 5-6 Tage. Die Dame von der Emigration, bei der wir gestern ausklariert haben, meint sie fliegt lieber, geht schneller. Am Nachmittag, haben wir uns dann mit schweren Herzen von unseren Freunden verabschiedet, mit der Hoffnung uns irgendwo und irgendwann wiederzutreffen. Mit Tom und Karine von der Alcatraz, lagen wir schon 2009 in Las Palmas, 2010 auf den Kap Verden und jetzt 2011 in Curacao zusammen, einfach toll.





















